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Rauchmelder |
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Brände sind – glücklicherweise – seltene Ereignisse. Dies bedeutet aber auch, dass die Gefahren eines Brandes wenig bekannt sind und nur eine geringe Bereitschaft besteht, Bränden vorzubeugen und sich vorab mit dem richtigen Verhalten bei Bränden auseinander zu setzen. Auch deshalb sind mehr als 30 Brandtote je Jahr in Hessen zu beklagen. Ganz entscheidend ist es, einen Brand rechtzeitig, bevor ein Raum oder gar die ganze Wohnung völlig verraucht ist, zu bemerken. Die Mikroelektronik macht heute die Branderkennung mit so genannten Rauchwarnmeldern zu günstigen Preisen möglich. Achten Sie auf die notwendige technische Qualität der Rauchwarnmelder; sie sollten mindestens die Anforderungen der DIN EN 14604 (10.2005) erfüllen. Der Alarm der Rauchwarnmelder ermöglicht bei Bränden die rechtzeitige Flucht und schnelle und wirksame Gegenmaßnahmen, noch bevor ein Raum völlig verraucht ist. Rauchwarnmelder können damit Leben retten! Wir fordern die Bürgerinnen und Bürger auf, sich zu ihrer eigenen Sicherheit über die Funktionsweise und den optimalen Einsatz von Rauchwarnmeldern zu informieren und Wohnungen, Häuser und Werkstätten entsprechend auszustatten. Warum ist Brandrauch so gefährlich? Es ist mitten in der Nacht. Sie schlafen tief und fest. Es genügt schon eine Kleinigkeit, z. B. ein vergessenes Essen auf dem eingeschalteten Herd oder ein Defekt an einer elektrischen Leitung. Es entsteht ein Brand mit Rauch. Ihre Geruchswahrnehmung ist im Schlaf beeinträchtigt – durch den giftigen Brandrauch verlieren Sie Ihr Bewusstsein… In Deutschland verunglücken rund 600 Menschen pro Jahr tödlich durch Brände, die überwiegende Zahl in ihren Wohnungen, 90 % davon sterben an einer Rauchvergiftung, denn Rauch ist schneller und lautloser als Feuer. Er überrascht Sie im Schlaf. Der hochgiftige Brandrauch versperrt innerhalb kürzester Zeit die Sicht und nimmt jegliche Orientierung. Wie an der Zeitschiene im Faltblatt erkennbar, bleiben Ihnen letztendlich nur drei Minuten, um die Wohnung zu verlassen. Bereits ein einziger Atemzug voll Brandrauch kann, je nach Art der verbrannten Gegenstände, tödlich sein. Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder?
Der Rauchwarnmelder erkennt die bei einem Brand entstehenden feinen Rauchpartikel und warnt, bevor die Rauchkonzentration gefährlich wird, schon nach ein bis drei Minuten, mit einem lauten Alarmton. Die Personen, die sich im betroffenen Raum befinden und Personen in Hörweite in Nachbarräumen haben dadurch den notwendigen Zeitvorsprung, um sich und ihre Familie in Sicherheit zu bringen. Betrieben wird der Rauchwarnmelder meist mit handelsüblichen Batterien, die eine Betriebsdauer von zwei bis drei Jahren gewährleisten. Ein notwendiger Batterie- wechsel wird von den Geräten üblicherweise mit kurzen Pieptönen angezeigt. Fehlalarme durch Zigarettenrauch, brennende Kerzen etc. werden bei qualitativ guten Rauchwarnmeldern nicht ausgelöst. Wie installiert man Rauchwarnmelder? Rauchwarnmelder gehören an die Zimmerdecke, da sich Brandrauch immer zuerst unter der Decke sammelt. Sie sollten möglichst in Raummitte, aber in jedem Fall 50 cm von der Wand entfernt angeordnet sein. Sie sind einfach mit Schrauben, Dübeln oder Spezialklebstoffen zu montieren. Wo installiert man Rauchwarnmelder? Primär sollen Rauchwarnmelder in Räumen angebracht werden, in denen Personen schlafen, sich aufhalten und in denen es zu einer Brandzündung kommen kann. Auch in Räumen, in denen sich nur zeitweise Personen aufhalten, und in denen es zu Brandzündungen kommen kann, sind Rauchwarn- melder empfehlenswert. Mindestausstattung:
Optimale Ausstattung Zusätzliche Installation von Rauchwarnmeldern in den anderen Wohnräumen, in Werkräumen, Hauswirtschaftsräumen und Räumen, in denen eine Brandzündung denkbar ist. Da rund 30 % der Wohnungsbrände in Küchen entstehen, sollte hier ein Rauchwarnmelder zur Mindestausstattung gehören. In kleineren Wohnungen können Personen das Alarmsignal eines Rauchwarnmelders hören, wenn sie sich im Raum oder in Nachbarräumen aufhalten. In größeren Wohnungen oder in Wohnhäusern ist es sinnvoll, die in den einzelnen Räumen installierten Rauchwarnmelder durch Funk- oder Drahtverbindungen so zusammenzuschalten, dass beim Ansprechen eines Rauchwarnmelders auch die anderen Melder das Alarmsignal abgeben; das Alarmsignal kann damit im gesamten Wohnbereich bemerkt werden. Bestimmte Rauchwarnmelder können auch auf Melderzentralen aufgeschaltet werden, von denen dann Schaltvorgänge, z.B. Ingangsetzen von Telefonwählautomaten u. ä. durchgeführt oder ausgelöst werden. Vor allem in Neubauten empfiehlt es sich, anstelle von Rauchwarnmeldern mit Einzelbatterien solche mit Anschluss an das Stromnetz zu installieren, da hier die Leitungen problemlos unter Putz gelegt werden können. Was Sie beachten sollen: Rauchwarnmelder können keine Brände verhüten. Sie können sie nur frühzeitig erkennen und melden. Beugen Sie deshalb Bränden vor und beachten Sie folgende Hinweise:
Was tun wenn´s brennt?
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FFW Oberstedten



